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Paul Schneider von Esleben: Multi-Media-Vortrag von Reinhard Hübsch

Der Baumeister Paul Schneider von Esleben (PSE) hat mit seinen ausdrucksstarken und innovativen Werken die Nachkriegszeit in Deutschland und insbesondere die Landeshauptstadt Düsseldorf geprägt. PSE realisierte zahlreiche Werke der unterschiedlichsten Bauaufgaben, ohne dass über die Jahre eine eindeutige Handschrift zu erkennen wäre. Stahl, Glas und Beton sowie eine für die damalige Zeit ungewohnt moderne Formensprache kennzeichnen seine Architektur der 1950er- bis 70er-Jahre.

Das Mannesmann-Hochhaus in Düsseldorf war der erste Stahlskelettbau mit Vorhangfassade in Deutschland. Sein Flughafen Köln-Bonn wurde nicht nur mit den Betonkassettendecken der Wartebereiche international ein Vorbild; bemerkenswert war auch das Verkehrskonzept, das Auto und Flugzeug ganz nah zueinander brachte. Die Rolandschule in Düsseldorf verstand er als pädagogisches Reformprojekt und involvierte Avantgardekünstler der Gruppe ZERO.

Wer war Paul Schneider von Esleben? Was machte seine Architektur, sein Denken und seine Persönlichkeit aus? Der Kulturjournalist Reinhard Hübsch (SWR) unternimmt auf Einladung der Architektenkammer NRW in seinem Multi-Media-Vortrag eine lebendige Annäherung an den Düsseldorfer Architekten, der 2005 verstarb.

Reinhard Hübsch studierte Germanistik und Politikwissenschaft in Marburg, Berlin und Freiburg. Nach
freiberufl icher Tätigkeit seit 1989 Kulturredakteur beim SWR, 1998–2003 Leiter der Landeskulturredaktion Rheinland-Pfalz, 2003–2005 Kulturkorrespondent des SWR in Berlin, seither Redakteur in Baden-Baden.

Programm

  • Beginn 19.00 Uhr
  • Begrüßung durch Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
  • Multi-Media-Vortrag über den Architekten Paul Schneider von Esleben von Reinhard Hübsch
  • Ausklang mit Imbiss

Haus der Architekten, Zollhof 1, 40221 Düsseldorf; Veranstaltungsdatum: 08.09.2015; Uhrzeit: 19 Uhr

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldeschluss 03.09.2015; Anmeldungen bitte an teilnahme@aknw.de oder per Fax an 0211 496792, Tel. 0211 49670. Bitte geben Sie Ihren Vor- und Nachnamen, eine Telefonnummer und Ihre E-Mail-Adresse an. Zudem benötigen wir die Info, mit wie vielen Personen Sie an der Abendveranstaltung teilnehmen möchten.

Bitte beachten Sie: Kann Ihre Anmeldung aus Kapazitätsgründen nicht berücksichtigt werden, erhalten Sie nach Anmeldeschluss eine entsprechende Nachricht.


Einladung und Programm (PDF)

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