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Tag der Archive in Dortmund: Auch das Baukunstarchiv stellt sich vor

Was Sie schon immer über Dortmunds Archive wissen wollten: Am 7. März werden Ihre Fragen beantwortet. Zum bundesweiten Tag der Archive laden sieben Dortmunder Archive und eine Arbeitsgemeinschaft in die Stadt- und Landesbibliothek ein, um sich mit ihren Teams, Beständen und Forschungsmöglichkeiten vorzustellen. Zu sehen sind Originale von der Papsturkunde über Dortmunds erste Zeitung, Plakate, Flugblätter, Zeitschriften, Postkarten und Briefe bis zu Fachsammlungen der Bibliotheken rund um das Leitthema des Tages „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“.

Die Besucher*innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm: In Kurzvorträgen stellen sich die Archive mit ihren Besonderheiten und Beständen vor. Einzelne Archivalien werden gezeigt und erläutert. Hier erfahren Sie etwas über Papsturkunden und Dortmunds erste Zeitung, über Briefe einer Dortmunder Arbeiterfamilie im 2. Weltkrieg oder über den Kampf für einen barrierefreien öffentlichen Nahverkehr. Zu sehen sind Filme der Dortmunder „filmenden Bäckersfrau“ Elisabeth Wilms. Aus dem Baukunstarchiv NRW wird Regina Wittmann über die Zusammenarbeit von Architekt, Statiker und Stahlbauer beim Bau der Stadtbahnhaltestelle Reinoldi berichten.

An den Informationsständen der Archive haben Sie die Möglichkeit, mit Archivar*innen zu plaudern, Mikrofilme zu lesen oder in genealogischen Datenbanken und Personenstandsregistern zu forschen. Weitere Fragen rund um Archive und Archivalien können Sie im offenen Gesprächsangebot am Tisch „Tacheles“ stellen. Und am Kindertisch können sich Kinder ab vier Jahren mit Ausmalbildern und einem Memoryspiel zum Dortmunder Mittelalter beschäftigen, Schulkinder können Uromas Schreibschrift lernen und das Lesen alter Hand- und Druckschriften üben. Als Nachtisch gibt es Buchstabensalat und Rätselfragen zur Dortmunder Geschichte.

Ort: Stadt- und Landesbibliothek, Studio B und Institut für Zeitungsforschung

Zeit: 11-16 Uhr

Programm (pdf)

Teilnehmende Archive

Neben dem Baukunstarchiv NRW sind folgende Archive und Arbeitsgemeinschaften beteiligt:

Archiv der behindertenpolitischen Selbsthilfe: Das Archiv der behindertenpolitischen Selbsthilfe informiert über seine Bestände und zeigt daraus Plakate, Flugblätter und Aufkleber

Archiv der populären Musik im Ruhrgebiet e.V.: Das Archiv der populären Musik im Ruhrgebiet e.V. gibt Auskunft über seine Sammlungen von Ton- und Bildträgern und seinen besonderen Sammlungsschwerpunkt „Musik des Ruhrgebiets“, auch mit dem Angebot „populäre“ Musikzeitschriften näher zu betrachten

Institut für Zeitungsforschung: Das Institut für Zeitungsforschung gibt Auskunft über das Archiv und die medienhistorischen Sammlungen auch jenseits von Zeitung und Zeitschrift, über die Bibliothek und seine wissenschaftlichen Aufgaben.

Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse e. V.: Das Mikrofilmarchiv gibt Auskunft über Fragen der Langzeitarchivierung von Zeitungen auf Mikrofilm.

Roland zu Dortmund e.V.: Die genealogisch-heraldische Arbeitsgemeinschaft „Roland zu Dortmund“ beschäftigt sich mit Ahnen- und Familienforschung. Sie stellt ihre Bibliothek vor und bietet am Stand die Möglichkeit zur Forschung auch im Internet.

Stadtarchiv: Das Stadtarchiv gibt Einblicke in seine Bestände zur Post- und Kommunikationsgeschichte, zeigt Postkarten und bietet Unterstützung bei der Recherche in den amtlichen Personenstandsregistern an.

Universitätsarchiv: Das Universitätsarchiv zeigt Postkarten und gibt u.a. Einblick in seine (bibliothekarischen) Sammlungen zur Post- und Kommunikationsgeschichte.

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