« zurück

Landeswettbewerb 2016: Neues urbanes Wohnen am Vogelsang in Bonn

Die Preisträger im Architektur-Landeswettbewerb 2016 für den Standort Bonn stehen fest. Der erste Preis geht an das Büro Prof. Schmitz Architekten (Köln) zusammen mit den club L94 Landschaftsarchitekten (Köln). Die Jury hatte in ihrer Sitzung am 10. November Preise und Anerkennungen in Höhe von insgesamt 95 000 Euro zu vergeben.

Den zweiten Preis erhielten die Fabrik B Architekten (Berlin) zusammen mit el:ch landschaftsarchitekten (Berlin) und RSAA GmbH (Köln). Der dritte Preis ging an Gewers & Pudewill GmbH (Berlin). Anerkennungspreise erhielten die bof architekten (Hamburg) und das Architekturbüro Schommer (Bonn) zusammen mit den RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten (Bonn). Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW richtet jährlich in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen zu aktuellen Themen des Wohnungsbaus Wettbewerbe aus. In diesem Jahr beinhaltete der Wettbewerb zwei Flächen in Bonn und Düsseldorf, die für den Wohnungsbau zu entwickeln waren. Der zweite Teil des diesjährigen Landeswettbewerbs findet am Standort Düsseldorf statt. Dort wird das Preisgericht am 7. Dezember entscheiden.

Auslober im Bonner Teil des Wettbewerbs war die Stadt Bonn gemeinsam mit der Vereinigten Bonner Wohnungsbau AG und der Wohnbau GmbH. Aufgabe des Wettbewerbs war die nachhaltige Umstrukturierung und Nachverdichtung des 4,7 ha großen Gebietes „ Am Vogelsang“ im Stadtteil Dransdorf für innenstadtnahes Wohnen. Hier sollen auf einem ehemaligen Sportplatz und alten Industrieflächen attraktive urbane Wohnangebote mit rund 250 bis 350 Wohneinheiten in vier- bis sechsgeschossiger Bauweise entstehen.

Entwickelt werden sollten dabei zukunftsfähige Konzepte für urbane Wohnstrukturen zur Befriedigung steigender Wohnungsnachfragen in wachsenden Regionen für unterschiedliche Zielgruppen. Geplant ist ein gemischtes Angebot aus je einem Drittel öffentlich gefördertem, preisgedämpftem und freifinanziertem Wohnungsbau. Zur Aufgabestellung gehörten auch die Durchmischung der Wohntypen, die Gestaltung der Freiräume, der Bau einer Kita sowie ein Mobilitätskonzept. Bewerbungsschluss war im Juli 2016. Die Umsetzung ist ab  2019 geplant. Die hochbauliche Umsetzung soll zusammen mit einem oder mehreren Preisträgern auf Basis des Wettbewerbsergebnisses erfolgen.

Die Wettbewerbsbeiträge aus dem Bonner Teil wurden vom 11. bis zum 25. November 2016 im Foyer des Stadthauses Bonn ausgestellt.

Im Frühjahr 2017 wird NRW-Bauminister Michael Groschek gemeinsam mit dem Präsidenten der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Ernst Uhing, und den weiteren Mitausrichtern und Auslobern im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf die Preise des diesjährigen Wettbewerbs verleihen.

Weitere Informationen

PM zum Landeswettbewerb 2016 für den Standort Düsseldorf

Autor: