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Städtebaulicher „Landeswettbewerb 2019“ zu Siedlungsbau in Soest entschieden

Die Gewinner des diesjährigen Landeswettbewerbs am Standort Soest stehen fest: Der erste Preis geht an Sackmann Payer GbR aus Berlin zusammen mit QUERFELD EINS Landschaft | Städtebau | Architektur aus Dresden. Die Jury vergab gestern Abend (18.02.20) unter dem Vorsitz von Architekt Christoph Ellermann (Lüdinghausen) vier Preise in Höhe von insgesamt 80.000 Euro. Den zweiten Preis erhielt das Büro Jankowski Bürgener Architekten Stadtplaner PartmbB aus Köln zusammen mit GTL Michael Triebswetter aus Kassel, der dritte Preis ging an kirschnick architektur BDA aus Dortmund zusammen mit Wündrich Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf und STADTGUUT (GUUT GmbH) aus Bochum, und den vierten Preis bekam das Büro Lorber Paul Architekten GmbH aus Köln zusammen mit KRAFT.RAUM Landschaftsarchitekturaus Krefeld und ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH aus Köln.

Die Preisträgerinnen und Preisträger konnten allesamt mit Konzepten für gemischte Wohnanlagen und Gewerbeflächen überzeugen. Die Entscheidung der unabhängigen Jury fiel gestern Abend nach intensiver Beratung; Nordrhein-Westfalens Heimat- und Bauministerin Ina Scharrenbach wird die Preisträgerinnen und Preisträger Mitte April zusammen mit dem Präsidenten der Architektenkammer, Ernst Uhing, auszeichnen. Auch Eckhard Ruthemeyer (Bürgermeister der Stadt Soest) und die Vertreter der Investorin, Peter Wapelhorst (Wirtschaft und Marketing Soest GmbH), werden bei der öffentlichen Preisübergabe zugegen sein.

Der Juryvorsitzende Christoph Ellermann erklärte nach der Tagung der Jury: „Es war eine extrem komplexe Aufgabe mit sehr differenzierten Arbeiten und ebenso unterschiedlichen Körnungen.“

Das nordrhein-westfälische Bauministerium richtet regelmäßig in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen „Landeswettbewerbe“ zu aktuellen Themen des Wohnungsbaus aus. In diesem Jahr hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgabe, eine Fläche unmittelbar am Bahnhof Soest für den Wohnungsbau zu entwickeln. Für die Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses stehen die Wirtschaft und Marketing Soest GmbH und die Stadt Soest.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs sollten Lösungsansätze für insgesamt vier Teilbereiche im Sinne einer ganzheitlichen Quartiersentwicklung aufzeigen. Dabei sind drei Grundstücksteile für eine zeitnahe Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses vorgesehen; hier sollen 200 bis 300 Wohneinheiten realisiert werden, abhängig vom städtebaulichen Konzept. Für das vierte Grundstück galt es, Konzepte für eine langfristige Entwicklung zu skizzieren. Entwickelt werden sollten zukunftsfähige Konzepte für Wohn- und Gewerbestrukturen, die sowohl die steigende Nachfrage als auch unterschiedliche Ziel- und Nutzergruppen berücksichtigen. Geplant ist ein gemischtes Angebot aus öffentlich gefördertem, preisgedämpftem und freifinanziertem Wohnungsbau.

Die Wettbewerbsbeiträge aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bis zum 2. März 2020 werktags in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr im Blauen Saal im historischen Rathaus der Stadt Soest am Domplatz ausgestellt.

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