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Schulbaupreis NRW 2013: 23 Schulen ausgezeichnet

In guten Schulgebäuden lernt man besser. - Unter diesem Motto vergeben das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr zum zweiten Mal den „Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen“. 128 neue, umgebaute und erweiterte Schulgebäude waren zu dem Auszeichnungsverfahren eingereicht worden. Unter ihnen wählte eine unabhängige Fachjury unter Vorsitz von Professor Ludwig Wappner (Allmann Sattler Wappner Architekten, München) 23 Schulen als gleichrangige Preisträger aus. Darüber hinaus werden zwei Sonderpreise vergeben. Die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, betonte, dass ein an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientierter Schulbau dazu beitrage, Schulen zu schaffen, in denen alle Kinder gut und gerne lernen können. „Dabei sind es nicht nur die Neubauten, die aus der Schule im besten Sinne des Wortes ein Haus für alle machen. Es sind auch die zahlreichen kleinen Baumaßnahmen, die vor Ort entwickelt wurden und das Schulklima positiv prägen.“ Auch der Präsident der Architektenkammer, Hartmut Miksch, hebt hervor, dass Schule nicht nur Lern-, sondern auch Lebensraum ist. „Die hohe Teilnehmerzahl an dem Auszeichnungsverfahren belegt das große Interesse aller Beteiligten am Thema Schulbau – nicht nur der Architektinnen und Architekten, sondern auch der Schulträger, Schulleiter und Pädagogen.

Die ausgezeichneten Schulen umfassen alle Schulformen und verteilen sich über das ganze Land Nordrhein-Westfalen, von Aachen bis Senden und von Moers bis Horn-Bad Meinberg. Die Stadt Köln kann sich über vier Auszeichnungen für neue bzw. erweiterte Schulbauten freuen. Auch ins Ruhrgebiet gingen eine Reihe von Auszeichnungen, so je zwei nach Bochum und Lünen sowie nach Dortmund, Werne und Hamm (ausführliche Liste der Preisträger siehe Anhang). Prof. Ludwig Wappner lobt die hohe Qualität der eingereichten Arbeiten. „Dies trifft sowohl auf die Architektur und den Städtebau als auch die bauliche Umsetzung neuer pädagogischer Konzepte zu.“

Mit dem Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen wollen die Auslober die Bedeutung der Architekturqualität von Schulgebäuden herausstellen und ihren nachhaltigen, positiven Einfluss auf die pädagogische Arbeit in der Schule betonen. Denn ausgezeichnete Schulgebäude beeinflussen als gute Praxisbeispiele auch nachhaltig die Qualität von Baumaßnahmen an anderen Schulen. Sie zeigen das Machbare und erhöhen die Motivation für die Planung und Durchführung baulicher Maßnahmen.

Mit einem Sonderpreis werden die Realschule Senden und die Alfred-Herrhausen-Förderschule in Düsseldorf-Garath gewürdigt. In beiden Projekten lobte die Jury die besondere Beteiligung und Integration von Schülerinnen und Schülern sowie der Lehrerinnen und Lehrer. Dadurch komme nicht nur eine Wertschätzung der Kinder und Jugendlichen zum Ausdruck, sondern auch ein Bewusstsein für den gemeinschaftsorientierten Ansatz von Schule, Lernen und dem Miteinander-Leben.

Der „Schulbaupreis 2013“ richtete sich an alle Schulträger als Bauherren und alle Architektinnen und Architekten, die in gestalterischer und pädagogischer Hinsicht herausragende und vorbildliche Neu- und Umbaumaßnahmen in und an Schulen realisiert haben. Prämiert wurden Neubauobjekte und Maßnahmen bei bestehenden Gebäuden an öffentlichen Schulen und Ersatzschulen, die in Aufenthaltsqualität und Funktionalität, in ihrer Gestaltung und der Qualität des Außenraums sowie in Fragen der Wirtschaftlichkeit und der Einbindung von Schülern und Lehrern in die neue Gestaltung der Schule als herausragend und vorbildlich gewertet wurden.

Alle ausgezeichneten Schulen liegen in Nordrhein-Westfalen und wurden in den vergangenen fünf Jahren fertig gestellt.

Die öffentliche Überreichung der Preise findet am 16. September 2013 im K21 in Düsseldorf statt (gesonderte Presseeinladung folgt). Nach der Preisverleihung werden die Arbeiten in einer Ausstellung öffentlich präsentiert.

Hinweis an die Redaktionen:

Eine Übersicht der ausgezeichneten Schulbauten finden Sie im Internet unter www.aknw.de in der Rubrik „Presse / Downloads“. Die Fotos senden wir Ihnen gerne in druckfähiger Auflösung zu. Anruf genügt: Christof Rose/Nicole Ehnes, Tel.: (0211) 49 67 34/35; presse@aknw.de

Pressefotos
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Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen 2013

Gleichrangige Preise: (alphabetisch nach Städten)

Aachen: Gymnasium St. Leonhard, Erweiterungsbau und Platzgestaltung
Architektur: pbs architekten Gerlach Krings Böhning Planungsgesellschaft mbH, Aachen

Bocholt: St. Josef-Gymnasium, Erweiterungs- und Umbau
Architektur: Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Dülmen

Bochum: Erich-Kästner-Gesamtschule, Erweiterungsbau
Architektur: rheinpark_r ralph röwekamp architekten, Bochum

Bochum: Neues Gymnasium, Neubau
Architektur: Hascher Jehle Planungsgesellschaft mbH, Berlin

Borken: Forum Mariengarden, Erweiterungsbau
Architektur: farwick + grote architekten BDA stadtplaner, Ahaus

Dortmund: Schule an der Eierkampstraße, Umnutzung und Erweiterung zur Förderschule
Architektur: Marcus Patrias Architekten BDA, Dortmund

Düsseldorf: GGS Deuter Straße, Gymnastikhalle und OGTS, Erweiterungsbau
Architektur: pier7 architekten gmbh BDA, Düsseldorf

Düsseldorf: Theodor-Fliedner-Gymnasium, Umbaumaßnahmen
Architektur: Landeskirchenamt der ev. Kirche im Rheinland, Architektin Dipl.-Ing. Claudia Gehse,
Düsseldorf

Hamm: Doppelsporthalle Brüderstraße, Neubau
Architektur: Anding Architekten, Witten

Horn-Bad Meinberg: Schulzentrum, Neubau Mensa
Architektur: tr.architekten rössing – tilicke, Bad Oeynhausen

Jülich: Gymnasium Haus Overbach, Erweiterungsneubau Science College Overbach
Architektur: Hahn Helten + Ass. Architekten GmbH, Aachen

Köln: Gemeinschaftsgrundschule Garthestraße, Erweiterungsbau
Architektur: Heiermann Architekten, Köln

Köln: Peter-Petersen-Schule „ Am Rosenmaar“, Erweiterungsbau
Architektur: ziolkowski.ws architektur, Köln

Köln: Städt. Gemeinschaftsgrundschule Hohe Straße, Erweiterungs- und Umbauten
Architektur: Reinhard Angelis - Planung Architektur Gestaltung, Köln

Köln: Turnhallen Görlinger Zentrum, Neubau
Architektur: Stadt Köln – Gebäudewirtschaft, Architektin Dipl.-Ing. FH Ruth Kellersmann, Köln

Leverkusen: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Mensa-Erweiterungsbau
Architektur: Kastner Pichler Architekten, Köln

Lünen: Geschwister-Scholl-Schule, Sanierung
Architektur: Profs. Spital-Frenking + Schwarz I Architekten, Lüdinghausen

Lünen: Grundschule Lünen-Süd, Neubau
Architektur: farwick + grote architekten BDA stadtplaner, Ahaus

Moers: Justus-von-Liebig-Schule, Städt. Gemeinschaftshauptschule, Neubau
Architektur: Stadt Moers - Zentrales Gebäudemanagement; Entwurfsverfasser: Prof. Dipl.-Ing. Peter Hübner

Neuss: Martinus-Grundschule, Erweiterungsbau
Architektur: Wichmann Architekten Ingenieure GmbH, Neuss

Olpe: Hakemicke-Schule, Gebäude I Neubau
Architektur: Klein + Neubürger Architekten BDA Bochum

Werne: Schulzentrum Bahnhofstraße, Erweiterungs- und Umbau
Architektur: SchröderArchitekten, Bremen

Wipperfürth: Berufskolleg Oberberg, Ersatzneubau Technikerhaus
Architektur: Architekturbüro OXEN, Köln


Sonderpreise

Düsseldorf: Alfred-Herrhausen-Förderschule, Terrassenanbau
Entwurf und Realisation: im Rahmen des Modellversuchs Schulkunst - Kunst verändert Schule, Düsseldorf

Senden: Geschwister-Scholl-Realschule, Neu-/ Umgestaltung des Übermittagsbereichs
Entwurf und Realisation: Gemeinde Senden – Bauamt, Architektin Dipl.-Ing. Beate Malsch, Senden

Jurybegründungen

Pressefotos

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