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Bauhaus im Westen

Peter Behrens, Henry van de Velde, Karl-Ernst Osthaus, Mies van der Rohe, Johannes Itten,... Die Namen einflussreicher Architekten und Künstler, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Rheinland und in Westfalen wirkten und die mit ihrer Arbeit die Entstehung bzw. Entwicklung des Bauhauses geprägt haben, werden gegenwärtig wieder verstärkt diskutiert.

Zum Jahreswechsel beginnt bundesweit die Jubiliäumsjahr „100 Jahre Bauhaus“. In Nordrhein-Westfalen hat sich der Landesverbund „100 jahre bauhaus im westen“ gebildet, der unter Federführung des NRW-Kulturministeriums gemeinsame Aktivitäten entfaltet hat und kulturelle Angebote der kommenden Monate miteinander vernetzen will.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist einer der zentralen Akteure des Landesverbundes und wird mit vielfältigen Aktivitäten dazu beitragen, die Spuren des Bauhaus‘ im Westen nachvollziehbar zu machen. Darüber hinaus soll die Frage aufgeworfen werden, was das Bauhaus uns heute noch sagen kann. Welche Bedeutung hat das Bauhaus für die Ausbildung von Architektinnen und Architekten im Jahr 2019? Was können Kinder und Jugendliche mit den Lehren des Bauhaus‘ heute anfangen?

Wichtige Anregungen und Impulse zur Beantwortung dieser Fragen soll die Ausstellung „neues bauen im westen“ geben, welche Prof. Dr. Thorsten Scheer (PBSA Düsseldorf) im Auftrag der AKNW erarbeitet. Die Ausstellung wird begleitet von einer Internetplattform, auf der Objekte des Bauhaus‘ und des Neuen Bauens in NRW vorgestellt und Reiserouten empfohlen werden. Aktuell laufen bereits 20 „Kultur- und Schule“-Projekte an Schulen in NRW, die zum Thema „bauhaus macht schule“ arbeiten.

Save the date:

Vernissage zur Ausstellung „neues Bauen im westen“ am 05.02.2019 um 18.30 Uhr im Haus der Architekten. Mit einem Grußwort von NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

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