Gestaltungsbeiräte in NRW

Nicht aus konkurrierenden Verfahren wie etwa dem seit mehr als hundert Jahren bewährten Architektenwettbewerb, sondern aus Planungen von Investoren entstehen heute die meisten Bauprojekte. Da solche Vorhaben oftmals aufgrund ihrer Größe oder Bedeutung das Stadtbild prägen, stehen Kommunen regelmäßig vor der Herausforderung, auch in Fragen der Alltagsarchitektur zu einer anspruchsvollen Architekturqualität zu kommen.

In solchen Fällen kann das Instrument des Planungsbeirats - vielfach auch Gestaltungs- oder Architektenbeirat genannt - helfen, Politik und Verwaltung in architektonischer und städtebaulicher Hinsicht kompetent zu beraten; und damit indirekt auch die beteiligten die Planer und Investoren. Auf diese Weise können Gestaltungsbeiräte zur Bewusstseinsbildung für anspruchsvolle Architektur, für städtebauliche Qualitäten und somit für eine werthaltige Umwelt beitragen.

In den folgenden Städten arbeiten Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner ehrenamtlich in Gestaltungsbeiräten mit.

Übersicht

Ahlen

(…) Es gilt das historische Stadtbild Ahlens zu bewahren und darüber hinaus in der gesamten Stadt bauliche Veränderungen, Planungen, Gestaltungen zugunsten eines positiven Erscheinungsbildes zu begleiten.
Für die Stadt bedeutende, bauliche Weiterentwicklungen und Veränderungen (auch durch den demografischen Wandel) im gesamten Stadtgebiet sollen durch Zusammenwirken von Architekten, Bauwilligen, Wirtschaft sowie Rat und Verwaltung zu ausgewogenen und auch in der Bürgerschaft anerkannten Lösungen führen.

§ 1 Zweck
Der Beirat soll die Fachverwaltung in Fragen der Stadtgestaltung und des Stadtbildes unterstützen, ergänzen und ihr gegebenenfalls eine andere fachliche Sicht gegenüberstellen. Er stößt bei schwierigen Entscheidungen eine kritische Diskussion an und verbreitert mit seinen Empfehlungen die Basis für die Beratung der zuständigen, politischen Gremien sowie der einzelnen Bauwilligen.

§ 2 Aufgaben
(1) Der Beirat für Stadtgestaltung berät die Angelegenheiten vor, deren Behandlung im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss, bzw. zur anschließenden Beratung der „privaten“ Bauwilligen/ Investoren vorgesehen sind. Es handelt sich dabei um Themen, bei denen stadtgestalterische, baukünstlerische sowie denkmalpflegerische Fragen mit besonderem Einfluss für die Erhaltung und weitere Gestaltung des Stadtbildes zu berücksichtigen sind.
(2) Die Beratung hat Empfehlungscharakter. Sie umfasst:
- die Neuaufstellung von Gestaltungs- oder Erhaltungssatzungen;
- die Aufstellung oder Änderung von stadtgestalterisch bedeutsamen Bauvorhaben in vorhabenbezogenen Bebauungsplänen;
- die baulichen Veränderungen an historisch oder baukünstlerisch wertvollen Gebäuden oder Ensembles sowie Neubauten in deren Nähe;
- für das Stadtbild besonders bedeutende Baumaßnahmen.
- Mithilfe bei der Formulierung der Auslobung von Wettbewerben

Aachen

Aachen

Der Architektenbeirat der Stadt Aachen berät über Vorhaben, die für die Qualität des Aachener Stadtbildes von erheblichem Einfluss sind, tagt alle zwei Monate und besteht seit den 50er Jahren, Beraten werden Vorhaben, deren Gestaltqualität einen wesentlichen Einfluss auf den öffentlichen Raum der Stadt hat. Das Spektrum reicht dabei von städtebaulich bedeutenden Großvorhaben bis hin zur Schließung einer kleinen Baulücke in der Innenstadt.

Zum Gestaltungsbeirat Aachen

Arnsberg

Ein erster, mit Fachleuten aus Arnsberg besetzter "Beirat für Stadtgestaltung" bestand in Arnsberg von 2002 bis 2005. Die Beschränkung der Besetzung auf Planer und Architekten aus der Stadt erwies sich allerdings nicht als erfolgreich, sodass die Arbeit dieses Beirates nach drei Jahren eingestellt wurde. Ein neuer Anlauf wurde dann im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes "Baukultur in der Praxis" ab 2012 unternommen. Auf  der Grundlage einer vom Rat der Stadt Arnsberg erlassenen Geschäftsordnung wurden vier externe und damit unabhängige Berater/innen zur ersten Sitzung des neuen Beirates 02.07.2012 einberufen.

Der Beirat setzt sich aus vier stimmberechtigten Mitgliedern (qualifizierte Fachleute aus den Gebieten Städtebau, Stadt- und Landschaftsplanung, Architektur und/oder Denkmalpflege, die weder in Arnsberg wohnen, noch innerhalb der letzten zwei Jahre hier gearbeitet haben dürfen) sowie aus vier weiteren, nicht stimmberechtigten Mitgliedern (Vorsitzender des Ausschusses für Planen, Bauen und Umwelt, dessen Stellvertreter, dem Planungsdezernenten und dem Leiter des Fachdienstes Bauen|Wohnen|Denkmale) zusammen.

Je nach Umfang der zu beratenden Themen werden pro Sitzung drei bis fünf Projekte beraten. Vor Beginn der Sitzungen wird für die Mitglieder des Beirates in der Regel eine ca. einstündige Ortsbegehung durchgeführt. Im Anschluss daran findet die Beiratssitzung statt. Mit den jeweiligen Projektvertretern werden die Projekte diskutiert und vom "Beirat für Stadtgestaltung" weiterführende Empfehlungen ausgesprochen.

Dabei reicht die Bandbreite der Themen von Fassadengestaltungen zu einzelnen Gebäuden oder deren Stellung im städtischen Kontext, über Verfahrensempfehlungen zur Konfliktbewältigung bei Neubauvorhaben bis zur Konsultierung des Beirates bei der Überarbeitung von stadträumlichen Entwicklungskonzepten.
Die Auswahl der zu diskutierenden Projekte orientiert sich an der Geschäftsordnung des Beirates, die vorsieht, dass insbesondere große, für den Erhalt des Stadtbildes bedeutende Planungs- und Bauvorhaben bzw. solche, die aufgrund ihrer Lage für das Stadtbild prägend sind, beraten werden sollen.

Um einen Diskurs über "gute Architektur und Stadtgestaltung" in Arnsberg - neben weiteren, projektbezogenen Veranstaltungen (z. B. Werkstattverfahren) - weiter öffentlich zu führen, hat sich der "Beirat für Stadtgestaltung" dazu entschlossen, die Sitzungen öffentlich durchzuführen (seit März 2015) und ggf. bei einzelnen Tagesordnungspunkten einen nicht-öffentlichen Teil voran zu schalten.

zum Gestaltungsbeirat Aachen

Bergisch Gladbach

Zielsetzung der Einrichtung eines Gestaltungsbeirates ist es, bestehende architektonische und städtebauliche Qualitäten zu sichern und zur Verbesserung des Stadtbildes beizutragen. Damit verbunden ist die Steigerung der Wahrnehmung von Planungs- und Baukultur in der Bevölkerung. Der Gestaltungsbeirat unterstützt als unabhängiges Sachverständigengremium den Rat und die Verwaltung der Stadt Bergisch Gladbach. Er begutachtet insbesondere Vorhaben von besonderer städtebaulicher Bedeutung in ihrer Auswirkung auf das Stadt- und Landschaftsbild. Der Gestaltungsbeirat ist ausschließlich beratend tätig.

zum Gestaltungsbeirat Bergisch Gladbach

Bielefeld

 Der Beirat für Stadtgestaltung hat die Aufgabe, den Rat der Stadt Bielefeld und den Stadtentwicklungsausschuss in stadtgestalterischen, baukünstlerischen und denkmalpflegerischen Fragen zu beraten, die für die Erhaltung und weitere Gestaltung des Bielefelder Stadtbildes von merklichem Einflluss sind.

Billerbeck

Beurteilung von Bauvorhaben, welche aufgrund ihrer Größenordnung und Bedeutung für das Stadtbild von Billerbeck und dessen Entwicklung prägend sind. Dazu zählen insbesondere Vorhaben, welche stadtbildprägenden oder repräsentativen Charakter haben, außerdem bauliche Veränderungen an historisch oder baukünstlerisch wertvollen Gebäuden oder Ensembles sowie Neubauten in deren Nähe. Zudem befasst er sich mit allen Bauvorhaben, welche innerhalb des historischen Ortskerns liegen.

zum Gestaltungsbeirat Billerbeck

Bochum

Elf Frauen und Männer im Gestaltungsbeirat beraten die Stadt Bochum als unabhängiges Expertengremium. Gemeinsam mit Architekten und Bauherrn diskutieren sie die Gestaltung von einzelnen Projekten im städtebaulichen Kontext. Dabei beschäftigen sie sich nicht nur mit Leuchtturmprojekten, sondern mit ganz Bochum. Ziel ist es, das Stadtbild zu verbessern und Fehlentwicklungen in Architektur und Städtebau zu vermeiden. Laut dem Bund deutscher Architekten sind Städte und Regionen, in denen es gelungen ist, ein gutes Klima für Städtebau und Architektur auf hohem Niveau zu schaffen, wirtschaftlich erfolgreich, auch der Fremdenverkehr profitiert davon.

Zur Beratung vorgelegt werden konkrete Bauprojekte und Planungen wie sie in der beigefügten Geschäftsordnung aufgeführt sind. Darüber hinaus berät der Gestaltungsbeirat die Stadt auch in besonderen städtebaulichen Fragestellungen. Das Ergebnis der Beratung sind Empfehlungen die in der Sitzung an die anwesenden Bauherren, Investoren und Planer weiter gegeben werden.

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Bonn

Aufgabe des Städtebau- und Gestaltungsbeirates ist die Förderung eines qualitätsvollen und zukunftsfähigen Städtebaus unter funktionalen und gestalterischen Gesichtspunkten in Bonn. Der Städtebau- und Gestaltungsbeirat berät Politik und Verwaltung und in Abstimmung mit der Stadt auch Investoren/Investorinnen, Bauträger/Bauträgerinnen und Architekten/Architektinnen im Vorfeld von wichtigen städtebaulichen und stadtgestalterischen Entscheidungen. Der Beirat befasst sich mit wichtigen Stadtentwicklungsfragen, bedeutenden städtischen Infrastrukturvorhaben, städtebaulichen Entwicklungen und privaten Bauvorhaben von wesentlicher Bedeutung.
Der Städtebau- und Gestaltungsbeirat erarbeitet seine Empfehlungen nach fachlichen Kriterien. Die Ergebnisse werden dem Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz (Planungsausschuss) der Stadt Bonn mitgeteilt und erläutert.

Der Städtebau- und Gestaltungsbeirat versteht sich als unabhängiges Beratungsgremium. Er ist kein Ausschuss im Sinne des § 57 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bünde

Zielsetzung für die Einrichtung des Gestaltungsbeirates ist es, zur Verbesserung des Stadtbildes beizutragen, die architektonische und städtebauliche Qualität zu sichern und zu fördern und Fehlentwicklungen zu verhindern.
Der Gestaltungsbeirat soll dazu beitragen, das Bewusstsein für den Wert guter architektonischer Lösungen bei allen an der Stadtgestaltung Beteiligten zu fördern und zur Diskussion über die aktuelle Baukunst anzuregen.
Die öffentliche Hand muss sich ihrer Verantwortung in Bezug auf die Gestaltungsqualität in Entwurfs- und Detailplanung bewusst sein und die öffentlichen Bauaufgaben mit Sorgfalt bearbeiten und vorbildlich lösen. Dies gilt neben den Hochbauaufgaben auch für Plätze und Verkehrsbauten.

Um die Verbindung zwischen dem Gestaltungsbeirat, der Politik und der Verwaltung zu fördern, sollten gemeinsame Exkursionen unternommen werden. Das Ziel wird mit dem Gestaltungsbeirat und der Verwaltung abgesprochen (z. B. Projekte von anderen Gestaltungsbeiräten besichtigen).

Einzelne nennenswerte Projekte können von dem Gestaltungsbeirat, mit Zustimmung des Bauherren und des Planers, auch in der Öffentlichkeit (z. B. in der Presse) vorgestellt werden

Castrop-Rauxel

Der Kunst- und Gestaltungsbeirat berät über Bauvorhaben und Planungen, die für die Qualität, Erhaltung und Gestaltung des Stadtbildes von erheblicher Bedeutung sind. Er erarbeitet Empfehlungen sowohl für Verwaltung und Politik als auch für Architekten und Bauherren.

Die Aufgabe des Kunst- und Gestaltungsbeirates ist es, durch engagierte und unabhängige Empfehlungen die Qualität des Stadtbildes, der Architektur einzelner Bauten sowie grundsätzlich die Baukultur Castrop-Rauxel zu wahren und fortzuentwickeln.

Neben Qualitäten wie baulicher Gestaltung und städtebaulicher Einbindung gewinnt die Einbezie-hung von Kunst am Bau und die Gestaltung öffentlicher Plätze sowie des öffentlichen Raumes eine immer größere Bedeutung.

Coesfeld

Coesfeld

Sachverständigengremium, das den Bürgermeister, den Stadtrat sowie die Fachverwaltung der Stadt Coesfeld berät mit dem Ziel, die architektonische und stadträumliche Qualität Coesfelds zu erhalten, weiterzuentwickeln sowie Fehlentwicklungen zu verhindern. Der Gestaltungsbeirat beurteilt Vorhaben von besonderer städtebaulicher Bedeutung sowie Vorhaben im Geltungsbereich der Gestaltungssatzung.

Die Gestaltungssatzung gilt für einen abgegrenzten Bereich der Innenstadt.

zum Gestaltungsbeirat Coesfeld

Dortmund

Dortmund

Der Gestaltungsbeirat wurde eingerichtet, damit durch seine engagierten und unabhängigen Empfehlungen die Qualität des Stadtbildes, der Architektur einzelner Bauten sowie grundsätzlich der Baukultur Dortmunds gewahrt und fortentwickelt wird. Der Beirat berät über Bauvorhaben, Konzepte und Planungen, die für die Qualität, Erhaltung und Gestaltung des Stadtbildes von erheblicher Bedeutung sind. Er erarbeitet Empfehlungen für die Verwaltung, den Fachausschuss und den Rat der Stadt sowie für die Bezirksvertretungen. Bei früher Beratung von Vorhaben kann er ebenso Empfehlungen an Architekten und Bauherren für die weitere Planung aussprechen.

Der Dortmunder Gestaltungsbeirat hat eine vielfältige interdisziplinäre Besetzung. Die Fachexperten decken das Fachwissen von der Landschaftsarchitektur bis zur Energie, von der Kunst bis zum Bauen im Bestand ab. Die politischen Vertreter beteiligen sich mit qualifizierten Beiträgen an der Diskussion über die Qualität der Projekte. In dieser Allianz aus Fachexpertise und Verfahrens-Knowhow ist es gelungen, das positive Image des Beirates, insbesondere bei den möglichen Bauherren und Investoren, auszubauen. Auch wenn die Gestaltqualität im Vordergrund der Diskussion steht, so richtet sich der Blick auch auf die Qualität der Grundrisse, die Gebrauchsfähigkeit des Freiraums sowie die Aufdringlichkeit von Werbeanlagen u.a. Letzten Endes ist es das Ziel, einen Konsens für die beste Lösung im Sinne des Machbaren zu erreichen.

Gegenstand der Beratungen sind:

a) Bauvorhaben sowohl öffentlicher als auch privater Bauherren, die nach Lage, Umfeld, Größe, Nutzung, Ensemblewirkung oder Repräsentationsanspruch für das Stadtbild und für den Freiraum prägend sind sowie Veränderungsmaßnahmen an historisch bedeutenden, denkmalgeschützten oder stadtbildprägenden Gebäuden oder Ensembles. Einbezogen sind auch besonders bedeutsame Verkehrsbauten, wie z. B. Brücken und ÖPNV-Haltestellen.
b) Städtebaulich-gestalterische und verkehrliche Konzepte, die für die stadträumliche Qualität von großer Bedeutung sind und die eine Gestaltung von Plätzen, Straßen, Grünanlagen und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zum Gegenstand haben, sowie sonstige stadtbildrelevante Planungen, z. B. Beleuchtung, Stadtmöblierung, Leitsysteme, Werbeanlagen.
c) Bauleitpläne, die eine herausgehobene Bedeutung für die Erhaltung und Gestaltung des Stadt-/Ortsbildes haben.

Der Gestaltungsbeirat wird frühzeitig bei der Formulierung von Grundlagen und Auslobungen für konkurrierende Planungsverfahren (Wettbewerbe, Gutachten, Workshops) zu städte-baulich relevanten Projekten beteiligt.

zum Gestaltungsbeirat Dortmund

Duisburg

Bisher liegen keine Informationen vor.

Dülmen

Zielsetzung bei der Einrichtung des Gestaltungsbeirates ist es, die architektonische und städtebauliche Qualität Dülmens zu erhalten und weiterzuentwickeln sowie Fehlentwicklungen zu verhindern.
Der Gestaltungsbeirat ist ein unabhängiges Sachverständigengremium, das die Stadtverordnetenversammlung sowie die Verwaltung berät. Er begutachtet insbesondere Vorhaben von besonderer städtebaulicher Bedeutung in ihrer Auswirkung auf das Dülmener Stadt- und Landschaftsbild sowie Vorhaben im Geltungsbereich einer Gestaltungssatzung für die Innenstadt.

zum Gestaltungsbeirat Dülmen

Düren

Aufgabe des Gestaltungsbeirates ist es, über Bauvorhaben, Konzepte und Planungen, die für die Erhaltung und Gestaltung des Dürener Stadtbildes von besonderer Bedeutung sind, zu beraten. Die Beratung umfasst insbesondere

  • stadtbildprägende Bauvorhaben
  • stadtgestalterische bedeutsame Planungen und Konzepte
  • Bebauungspläne und Gestaltungssatzungen
  • Städtebauliche und architektonische Wettbewerbe

zum Gestaltungsbeirat Düren

Düsseldorf (Hochhausbeirat)

Der Hochhausbeirat soll die Entwicklung des neuen Hochhausrahmenplans sowie kontinuierlich die Hochhausentwicklung in Düsseldorf begleiten. Er setzt sich aus Vertretern der Ratsfraktionen, aus externen Architekten, Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Immobilienwirtschaftlern zusammen. Bei aktuellen Hochhausprojekten kann er auf Basis der zu formulierenden Leitprinzipien Empfehlungen aussprechen. In der Zukunft wird er die Stadt bei der Umsetzung des neuen Hochhausrahmenplans beraten und Empfehlungen zur Eignung von neuen Standorten abgeben. Hierfür wird der Hochhausbeirat vier bis maximal fünfmal im Jahr tagen. Das erste Mal kam der Hochhausbeirat am 05. September 2019 zusammen.

zum Gestaltungsbeirat Düsseldorf

Essen

Essen

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Stadtplanung (ASP) kann im Einzelfall den AK Essen 2030 bei Aufgaben, die in der Entscheidungszuständigkeit des ASP gemäß Ausschusszuständigkeitsordnung liegen, die für die Qualität und Erhaltung des Stadtbildes von erheblicher Bedeutung und umstritten sind, um eine sachverständige Stellungnahme bitten.

Mögliche zu behandelnde Vorhaben:

  • Städtebauliche Konzepte
  • Bauleitpläne
  • Veränderungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden und Ensembles

Der unabhängige Arbeitskreis Essen 2030 (AK Essen 2030) besteht seit nunmehr 26 Jahren und mischt sich erfolgreich in Gestaltungsfragen ein. Dabei ist er interdisziplinär besetzt und besitzt hohe Fachkompetenz. Der Arbeitskreis beschäftigt sich dabei flexibel mit den unterschiedlichsten Aufgaben der Stadtplanung und Architektur und ist an keinerlei Formalien (z.B. Geschäftsordnung) gebunden. Er arbeitet ehrenamtlich.

Geldern

Zielsetzung der Stadt Geldern ist es, architektonische und städtebauliche Qualitäten im Bestand und bei der weiteren baulichen Entwicklung der Stadt zu sichern und so zur Verbesserung des Stadtbildes beizutragen.

Gelsenkirchen

aktuell gibt es bei der Stadt Gelsenkirchen nur projektbezogene Gestaltungsbeiräte (Neubaugebiet Wohnen Am Stadtgarten, Graf Bismarck und Schalter Verein, Am Buerschen Waldbogen)

Greven

Zur Pflege und Weiterentwicklung des Stadtbildes und der Stadtgestaltung von Greven beruft der Rat der Stadt Greven den „Gestaltungsbeirat’“. Der Beirat hat die Aufgabe, zu den wichtigen baukulturellen Entwicklungen in der Stadt Greven Stellung zu nehmen und den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt sowie die Verwaltung bei ihren Entscheidungen zu beraten. Der Beirat hat keine initiierende, sondern ausschließlich beratende Funktion.

Seine Beratungsaufgaben betreffen:

  • Vorhaben innerhalb der Innenstadt, insbesondere städtebaulich-gestalterische und verkehrliche Konzepte, die für die stadträumliche Qualität von Bedeutung sind und die eine Gestaltung von Plätzen, Straßen, Grünanlagen und Maßnahmen der Verkehrsberuhigung zum Gegenstand haben,
  • sonstige stadtbildrelevante Planungen und Maßnahmen, wie Beleuchtung, Stadtmöblierung und Leitsysteme innerhalb der Innenstadt
  • Städtebaulich bedeutende Projekte wie Rahmenpläne, städtebauliche Entwürfe, Gestaltung öffentlicher Räume und verbindliche Bauleitpläne im gesamten Stadtgebiet
  • Bauliche Veränderungen an denkmalgeschützten oder stadtbildprägenden Gebäuden oder Gebäudeensembles im gesamten Stadtgebiet
  • Vorhaben von besonderer städtebaulicher Bedeutung im gesamten Stadtgebiet
  • Planungen städtebaulich bedeutsamer Grünanlagen und Grünflächen oder deren Veränderungen im gesamten Stadtgebiet
  • Gestaltung der Anlagen zur Außenwerbung von besonderer Relevanz im gesamten Stadtgebiet
  • Mitwirkung beim Erlass von Gestaltungssatzungen

zum Gestaltungsbeirat Greven

Gütersloh

Aufgabe des Beirates

  1. Zur Pflege und Weiterentwicklung des Stadtbildes und der Stadtgestaltung von Gütersloh beruft der Rat der Stadt Gütersloh den ‚Gestaltungsbeirat’.
  2. Der Beirat hat die Aufgabe, zu den wichtigen baukulturellen Entwicklungen in der Stadt Gütersloh Stellung zu nehmen und den Planungsausschuss und die Verwaltung bei ihren Entscheidungen zu beraten.


Seine Beratungsaufgaben umfassen:

  • Städtebaulich bedeutende Projekte wie Rahmenpläne, Bebauungspläne oder städtebauliche Entwürfe
  • Bauliche Veränderungen an denkmalgeschützten oder stadtbildprägenden Gebäuden oder Gebäudeensembles
  • Herausgehobene Neuanlagen oder Veränderungen von Grünanlagen und Grünflächen
  • Gestaltung von Anlagen zur Außenwerbung von besonderer Relevanz
  • Der Beirat hat keine initiierende, sondern ausschließlich beratende Funktion

Ihre Ansprechpartner*innen

 Erstinformation/Techn. Beratung
Erstinformation/Techn. Beratung

im Sekretariat unter 0211 49 67-19 (Frau Zimmermann)

 Sanaz Kashi
Sanaz Kashi

Architektin, Landschaftsarchitektur, Digitalisierung, Planen und Bauen, Gestaltungsbeiräte

Telefon 0211 4967-821kashi@aknw.de