Anspruchsvolle Aufgabe: Mehr als 270 Arbeiten waren zu dem Auszeichnungsverfahren, das als Architekturpreis des Landes NRW alle fünf Jahre durchgeführt wird, eingereicht worden. – Fotos: Detlef Podehl

Auszeichnung vorbildlicher Bauten 2020: Jurysitzung

Am 17. August tagte die Jury zur „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2020“. Im Baukunstarchiv NRW am Ostwall in Dortmund diskutierte das Gremium unter Leitung des Präsidenten der Architektenkammer Baden-Württemberg, Architekt/Stadtplaner Markus Müller, über 270 Beiträge.

„Wir suchen Vorbilder für Nordrhein-Westfalen, die Strahlkraft für zukünftige Bauaufgaben haben“, fasste er die schwierige Aufgabe zusammen.

Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer NRW, zeigte sich als Mitglied der Jury von der hohen Beteiligung erfreut und stellte fest, dass „alle Beiträge architektonische Lösungen mit durchgängig hoher Qualität für verschiedenste Bauaufgaben der letzten fünf Jahre“ zeigten. Bis in den Abend wurde unter Corona-Bedingungen und mit ergänzendem Einsatz digitaler Medien um die Projekte der engeren Wahl gerungen. Diese werden nun bereist.

„Wir haben aus Kleinstädten bis zu den Metropolregionen, vom Wohnungsbau über Nichtwohngebäude bis hin zu Freianlagen vorbildliche Beispiele gefunden“, zeigte sich Kay Noell, Vertreter des NRW-Bauministeriums als Hauptauslober, mit dem Zwischenergebnis sehr zufrieden. Mit der Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse ist nach einem weiteren (digitalen) Termin der Jury Anfang Oktober zu rechnen.

Die Preisverleihung findet am 16. November 2020 in der Kunstsammlung NRW K21 in Düsseldorf statt und kann im Live-Stream verfolgt werden.
 

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