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Architektenkongress der AKNW in Danzig: „Digitalisierung“

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    Impressionen aus Danzig – Fotos: Julia Neuhaus/Architektenkammer NRW

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Der für Juni geplante „Internationale Architektenkongress“ der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen wird verschoben. Im Mittelpunkt der Fachtagung, an der neben Mitgliedern der AKNW regelmäßig auch Politikerinnen und Politiker des NRW-Landtags sowie Mitglieder der Landesregierung und der kommunalen Bauverwaltungen teilnehmen, soll der Megatrend „Digitalisierung“ stehen.

Klar ist, dass die zunehmende digitale Durchdringung unseres Alltags und unserer Arbeitswelten kein Naturereignis oder ein selbstständig ablaufender, rein technischer Prozess ist. Nach wie vor ist es der Mensch, der die Rahmenbedingungen und damit auch den Veränderungsprozess gestaltet. Für Architektinnen und Architekten aller Fachrichtungen ist die Digitalisierung aller Lebenswelten ein Prozess, der die tägliche Arbeit in vielerlei Hinsicht beeinflusst und künftig noch stark verändern wird. Die Digitalisierung beeinflusst Prozesse und technologische Entwicklungen und damit auch die Planung unserer Städte, Landschaften und Gebäude.

Für den Berufsstand der Architektinnen und Architekten, der Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner stellt die Digitalisierung unserer Lebenswelt deshalb eine besondere Herausforderung dar. Städte werden intelligenter, Gebäude smarter. Das erfordert technische Know-how und Systemverständnis, aber auch vorausschauende Planung und interdisziplinäres Arbeiten. Was bedeutet „Digitalisierung“ für das Gebaute, in welchem Verhältnis stehen „virtuelle“ und „reale“ Architekturen? Wie verändern sich Formen und Grundrisse durch digitale Entwurfs- und Konstruktionsweisen, auch durch die steigende Reproduzierbarkeit von Planungen? Gibt es gar eine Architektur des digitalen Zeitalters?

Einigkeit herrscht darüber, dass die Digitalisierung von der Planung über die Realisierung und den Betrieb bis zum Rückbau von Bauwerken vielfältige Potenziale, Ansätze und neue, vor allem effizientere Lösungen mit sich bringen kann. Aktuell steht für die Planungspraxis insbesondere die BIM-Methodik im Vordergrund.

Programm und Vortragende

Ziel des „Internationalen Architektenkongresses 2020“ in Danzig ist es, diesen vielfältigen Fragen nachzugehen und die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung, sowie insbesondere die Auswirkungen auf den Berufsstand der Architektinnen und Architekten, der Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten sowie Stadtplanerinnen und Stadtplaner zu erörtern. Als Vortragende stehen u. a. NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach, Prof. Werner Sobek, Jette Cathrin Hopp (Snohetta Architects, Oslo), Hans Vermeulen (DUS Architects, Amsterdam), Constanze Kurz (Chaos Computer Club), Stephan Schneider (Vodafone Deutschland) sowie der Kabarettist Vince Ebert fest.

Der Internationale Architektenkongress der Architektenkammer NRW dient immer auch dem fachlichen Austausch der Teilnehmer untereinander. Dazu besteht am Rande des Tagungsprogramm Gelegenheit, u.a. bei abschließenden Fachexkursionen am Tagungsort. Die Stadt Danzig und ihre Region bieten dazu zahlreiche attraktive Bezugspunkte.  

Weitere Informationen und Anmeldung

Achtung: Termin wird verschoben

Autor: DS/ros