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Architektenkongress der AKNW in Danzig: „Digitalisierung“

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    Impressionen aus Danzig – Fotos: Julia Neuhaus/Architektenkammer NRW

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Der nächste „Internationale Architektenkongress“ der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen findet vom 11. bis 13. Juni in Danzig statt. Im Mittelpunkt der Fachtagung, an der neben Mitgliedern der AKNW regelmäßig auch Politikerinnen und Politiker des NRW-Landtags sowie Mitglieder der Landesregierung und der kommunalen Bauverwaltungen teilnehmen, steht diesmal der Megatrend „Digitalisierung“.

Klar ist, dass die zunehmende digitale Durchdringung unseres Alltags und unserer Arbeitswelten kein Naturereignis oder ein selbstständig ablaufender, rein technischer Prozess ist. Nach wie vor ist es der Mensch, der die Rahmenbedingungen und damit auch den Veränderungsprozess gestaltet. Dennoch bleiben Unsicherheiten, die zentrale Fragen mit sich bringen: Wie sehr wird die Digitalisierung unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft, unsere Städte verändern? Wie werden wir arbeiten? Wie wird die Mobilität der Zukunft aussehen? Wie werden wir wohnen?

Der Berufsstand der Architektinnen und Architekten, der Stadtplanerinnen und Stadtplaner sieht sich in besonderer Weise mit diesen Fragestellungen konfrontiert und muss sich mit Vor- und Nachteilen dieser Entwicklung befassen. Einigkeit herrscht darüber, dass die Digitalisierung von der Planung über die Realisierung und den Betrieb bis zum Rückbau von Bauwerken vielfältige Potenziale, Ansätze und neue, vor allem effizientere Lösungen mit sich bringen kann. Aktuell steht für die Planungspraxis insbesondere die BIM-Methodik im Vordergrund.

Was bedeutet „Digitalisierung“ für das Gebaute, in welchem Verhältnis stehen virtuelle und reale Architekturen? Verlieren diese möglicherweise an Relevanz? Wie verändern sich Formen und Grundrisse durch digitale Entwurfs- und Konstruktionsweisen – und damit die Gestalt von Stadt und Gesellschaft? Gibt es gar eine Architektur des digitalen Zeitalters?

Programm und Vortragende

Ziel des „Internationalen Architektenkongresses 2020“ in Danzig ist es, diesen vielfältigen Fragen nachzugehen und die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung, sowie insbesondere die Auswirkungen auf den Berufsstand der Architektinnen und Architekten, der Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten sowie Stadtplanerinnen und Stadtplaner zu erörtern. Als Vortragende stehen u. a. NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach, Prof. Werner Sobek, Jette Cathrin Hopp (Snohetta Architects, Oslo), Hans Vermeulen (DUS Architects, Amsterdam), Constanze Kurz (Chaos Computer Club), Stephan Schneider (Vodafone Deutschland) sowie der Kabarettist Vince Ebert fest.

Der Internationale Architektenkongress der Architektenkammer NRW dient immer auch dem fachlichen Austausch der Teilnehmer untereinander. Dazu besteht am Rande des Tagungsprogramm Gelegenheit, u.a. bei abschließenden Fachexkursionen am Tagungsort. Die Stadt Danzig und ihre Region bieten dazu zahlreiche attraktive Bezugspunkte.  

Weitere Informationen und Anmeldung

Das detaillierte Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie in Kürze auf unserer Webseite.

Autor: DS/ros