(v. l.): Oliver Kanthak (Geschäftsführer Freie Berufe NRW), Michael Steinrücke (Vizepräs. Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe und stellv. Vors. der Freien Berufe NRW), Katja Domschky (Präsidentin Architektenkammer NRW), Bernd Zimmer (Vorsitzender Freie Berufe NRW) und Markus Lehrmann (Hauptgeschäftsführer AKNW) - Foto: Christa Brüster

Austausch mit dem Verband Freier Berufe NRW

Am 16. Juni 2026 fand in Düsseldorf ein fachlicher Austausch zwischen der Architektenkammer NRW und dem Verband Freier Berufe NRW statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen AKNW-Präsidentin Katja Domschky und dem Vorsitzenden des VFB NRW, Bernd Zimmer, standen die aktuellen Herausforderungen und gemeinsamen Interessen der Freien Berufe, die nach Erhebungen des Verbandes über zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Nordrhein-Westfalen erwirtschaften.

02. Juli 2026von Damir Stipić

AKNW-Präsidentin Katja Domschky hob dabei die besondere Rolle der Freien Berufe für Gesellschaft und Wirtschaft hervor: „Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung sind tragende Säulen unseres Gemeinwesens. Es ist unser gemeinsames Ziel, diese Strukturen auch in Zeiten von Transformation und steigenden Anforderungen nachhaltig zu stärken.“

Die AKNW nutzte das Gespräch zudem, um ihre klaren Positionen zu Freiberuflichkeit, Selbstverwaltung und qualitätssichernden Rahmenbedingungen zu bekräftigen: 

Freie Berufe leisten einen besonderen Beitrag zum Gemeinwohl, weil ihre Angehörigen auf Grundlage hoher fachlicher Qualifikation, persönlicher Verantwortung und mit beruflicher Unabhängigkeit tätig sind. Sie sichern in zentralen gesellschaftlichen Bereichen eine qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung und schaffen Vertrauen durch berufsrechtliche Standards und Selbstverwaltung. Zugleich stärken sie als Innovations- und Wirtschaftsfaktor Beschäftigung, regionale Wertschöpfung und Innovation.

Ein zentrales Anliegen von AKNW und dem Verband Freier Berufe bleibt es, die besonderen Strukturen der Freien Berufe auch künftig politisch zu sichern und weiterzuentwickeln. Es bestand Einigkeit darüber, dass viele aktuelle Herausforderungen berufsübergreifend sind, und dass ein fachlicher interdisziplinärer Dialog deshalb einen echten Mehrwert bieten kann. 

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