Die Einrichtung des Baukunstarchivs NRW im ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund kommt voran. Nach einem Abstimmungsgespräch mit dem Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau und den zukünftigen Gesellschaftern der Betreiber-GmbH sowie der örtlichen Bauverwaltung nutzte der Präsident der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, im Februar die Möglichkeit einer Ortsbesichtigung des leerstehenden Ostwallmuseums.
Prof. Dr. Wolfgang Sonne und Stadtdirekter a. D. Klaus Fehlemann erläuterten die Geschichte des zunächst als Oberbergamt entstandenen und später zum Museum umgebauten Gebäudes. Die Geschichte sei in vielen Teilen des Gebäudes noch immer gut ablesbar, so Ernst Uhing. Nach einer Sanierung des Gebäudes müssten diese Spuren für die Nachwelt erhalten werden. So ließe sich das Gedächtnis des geschichtsträchtigen Gebäudes gut in die Zukunft transportieren. Erleichtert zeigte sich Ernst Uhing über die nun beginnenden Planungen und die Sanierung des Gebäudes.
Es bestätigte sich während der Ortsbesichtigung noch einmal die Bedeutung der durch die Vertreterversammlung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und die Gremien der Stiftung Deutscher Architekten getroffenen Entscheidungen, das Baukunstarchiv NRW zusammen mit der Ingenieurkammer-Bau NRW und dem Förderverein für ein Baukunstarchiv anzugehen.<xml> </xml>
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