Die Vortrags- und Workshop-Reihe „digital MONDAYs" geht in die 7. Staffel und wird sich wie gewohnt im März 2026 an drei aufeinanderfolgenden Montagabenden mit den Themen „Digitalisierung und Stadtentwicklung“, „Parametrisches Entwerfen“ und „Künstliche Intelligenz und Architektur“ befassen.
In der kompakten Veranstaltungsreihe mit Expertinnen und Experten aus Praxis, Wissenschaft und Forschung wird diskutiert, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf das Berufsbild in der Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung haben wird.
Die siebte Staffel der digitalMONDAYs startet mit dem Themenbereich „Digitalisierung und Stadtentwicklung“ Mirko Mühlpfort, Teamleiter Digitale Infrastrukturen, Stadt Leipzig, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf eine Reise in die Zukunft urbaner Räume. Er öffnet den Blick auf das bundesgeförderte Projekt Connected Urban Twins (CUT) und zeigt auf, wie man eine Stadt digitalisiert und wie der digitale Zwilling einer ganzen Stadt Prozesse verbessern kann.
Im zweiten Teil wird es innovativ und partizipativ: Johannes Schwutke, Gründer von vizz.build, präsentiert sein eigens entwickeltes KI‑Tool. Mit einem 3D‑Stadtmodell und farbigen Bausteinen demonstriert er live, wie sich Volumen im Raum sichtbar machen und Varianten in Echtzeit rendern lassen.
Der zweite digitalMONDAY des Jahres widmet sich dem Thema „Parametrisches Entwerfen“. Jacqueline Peter, Doktorandin an der Universität Duisburg‑Essen öffnet die Perspektive auf das Thema aus Sicht von Forschung und Lehre. Sie zeigt, wie sich „Parametrisches Entwerfen“ und „Generatives Design“ unterscheiden und wo Synergien entstehen.
Wie dieser Ansatz in der Praxis eines international renommierten Architekturbüros umgesetzt wird, demonstriert Leo Stuckardt, Associate im international renommierten Rotterdamer Büro MVRDV. Am Beispiel des Projekts Scripted Valley zeigt er auf, wie Formen und Räume nicht mehr klassisch gezeichnet, sondern über Skripte, Regeln und definierte Parameter generiert werden.
Das Thema, das die digitale Debatte der vergangenen Zeit beherrscht, ist die Künstliche Intelligenz. Damit befasst sich auch der letzte digitalMONDAY 2026. Christina Gresser und Philipp Eichstädt, Gründungspartner von Studio Eichstädt Gresser PartmbB haben zahlreiche KI‑Tools kritisch getestet, die für die Architektur relevant sein könnten. In ihrem Impuls bringen sie diese Erfahrungen mit und teilen ihre persönliche Einschätzung: Wo steht KI heute wirklich in der Architektur? Wo hilft sie, wo irritiert sie und wo eröffnet sie völlig neue Wege?
Den Abschluss der diesjährigen Staffel gestaltet Wolfram Putz, Gründungspartner von GRAFT Architects. Er begleitet die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz in der Architektur seit Beginn an und kennt die Chancen und Fallstricke aus eigener Anwendung. Welche Rolle spielt der Erfahrungsschatz von Architektinnen und Architekten, bei einer Innovation, die unsere Art zu planen und kreativ zu gestalten grundlegend verändern könnte? Welche Potenziale lassen sich neu denken und wer sollte das tun? Mit diesen und weiteren Fragen führt Putz den Blick weit über den Tellerrand hinaus visualisiert, ob und wie tiefgreifend Künstliche Intelligenz die Architektur und Planung verändern wird.
Die digital MONDAYs sind für AKNW-Mitglieder mit 2 Punkten als Fortbildung anerkannt.
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