Ausstellung mit Text- und Bildtafeln an einer Wand.
Im Baukunstarchiv NRW in Dortmund wurden u.a. Führungen durch die Ausstellung zur Geschichte des Hauses angeboten. - Foto: Melina Beierle/Architektenkammer NRW

Historische Bauten in ganz NRW

Am 13. September fand der „Tag des offenen Denkmals“ statt. In ganz Deutschland nutzen baukulturell Interessierte die Gelegenheit, historische Bauten und Denkmäler zu erkunden. Die Veranstaltung wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert; das Motto 2026 lautete: „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.

30. September 2026von Mathis Kroekel

Brücken, Kirchen, Wohngebäude, Zechen - und vieles mehr war dabei: Knapp 7000 Bauwerke und Institutionen öffneten bundesweit am zweiten Septemberwochenende ihre Türen für die breite Öffentlichkeit. Auch in Nordrhein-Westfalen gab es zahlreiche geschichtsträchtige Gebäude zu erkunden. Die Architektenkammer NRW nahm mit einem vielfältigen Programm teil, das im Baukunstarchiv NRW (BKA NRW) in Dortmund angeboten wurde - einen Nachbericht zur Veranstaltung im BKA NRW finden Sie hier.

Denkmäler in der Landeshauptstadt

Von Ruhrgebiet über Ostwestfalen-Lippe bis ins Rheinland: In ganz Nordrhein-Westfalen gab es im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ rund 1200 Bauwerke zu erkunden. - Insgesamt 50 davon konnten in der Landeshauptstadt Düsseldorf besucht werden.

Mit dabei: Das Rathaus Eller. AKNW-Mitarbeiter Mathis Kroekel war vor Ort und bot Führungen an. - Sein Bericht zum Tag und zum Bauwerk „Rathaus Eller“:

Der im Jahr 1901 fertiggestellte Backsteinbau im Stil der Neorenaissance, der bereits seit 1984 unter Denkmalschutz steht, feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Auch im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ wurden im Rathaus Eller verschiedene Programmpunkte angeboten: 

Zur Eröffnung begrüßten Bürgermeister Josef Hinkel, Bezirksbürgermeisterin Dagmar von Dahlen sowie Susanne Ott (stellvertretende Bezirksbürgermeisterin) und Tobias Gobiet (stellvertretender Bezirksbürgermeister). Im Mittelpunkt des Tagesprogramms standen zwei begleitete Führungen, an denen etwa 100 Interessierte teilnahmen. Die Rundgänge verknüpften drei fachliche Perspektiven: Guido Zens vom Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Stadt Düsseldorf erläuterte Aufgaben und Fragestellungen der Denkmalpflege. 

Der Lokalhistoriker Ulrich Brzosa vermittelte anhand historischer Fotografien die stadtgeschichtliche Entwicklung Ellers. Mathis Kroekel von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen legte den architektonischen und baugeschichtlichen Schwerpunkt mit Führungen durch die Außen- und Innenräume des historischen Gebäudes. 

Im Zentrum stand die wiederkehrende Frage, wie sich historische Substanz und heutige Anforderungen an eine sowohl dauerhafte als auch zeitgemäße Nutzung vereinbaren lassen. Die Führungen sind auf großes Interesse gestoßen - und gaben Raum für den Austausch über die Geschichte sowie die Zukunft von Denkmälern.

Mehr zur bundesweiten Veranstaltung finden Sie auf der Website des „Tag des offenen Denkmals“: www.tag-des-offenen-denkmals.de

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  • Breites Programm in der NRW-Landeshauptstadt: Führungen gab es u.a. durch das Rathaus Eller in Düsseldorf zu erleben. - Foto: Dirk Schmidt
  • Gebäudefassade mit Bannern.
    Das BKA NRW in Dortmund stand für Besucher.innen offen und lud zum Erkunden von aktuellen Schaus sowie Dauerausstellungen ein. - Foto: Baukunstarchiv NRW
    Ende des Karussells

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