Die Rahmenbedingungen für Investitionen im Bestand sowie die Vereinfachung von Bau- und Genehmigungsverfahren standen im Mittelpunkt eines Gespräches von AKNW-Präsidentin Katja Domschky und Vertretern von Haus & Grund Rheinland Ruhr in der Architektenkammer NRW in Düsseldorf.

In dem Gespräch mit Präsident Walter Eilert und Verbandsdirektor Erik-Uwe Amaya ging es insbesondere darum, wie qualitätvolles und zugleich bezahlbares Bauen unter aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen gelingen kann. Haus & Grund stellte dabei vor allem die Wirtschaftlichkeit und die Praxistauglichkeit in den Vordergrund.
Die Architektenkammer NRW betonte in dem Austausch, dass Vereinfachungen ein wichtiger Hebel für qualitätvolles und bezahlbares Bauen sind – zugleich aber an klare Anforderungen gebunden bleiben müssen, um Qualität und Planungssicherheit zu sichern.
Deshalb kommt dem aktuellen Novellierungsprozess der Landesbauordnung NRW eine zentrale Rolle zu: Beide Seiten sehen darin Ansatzpunkte für beschleunigte Verfahren, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte bei der Ausgestaltung.
Auch die öffentliche Wohnraumförderung und neue Instrumente wie der Gebäudetyp E wurden in dem Fachgespräch thematisiert. Gemeinsames Ziel sei es, Investitionen zu erleichtern, ohne qualitative Standards aus dem Blick zu verlieren. Der Austausch wurde von beiden Seiten als konstruktiv bewertet. AKNW-Präsidentin Katja Domschky betonte die Bedeutung des kontinuierlichen Dialogs mit Haus & Grund und weiteren zentralen Akteuren der Baubranche.
Teilen via