Wie verändern große Freiraumprojekte unsere Städte? Welche Impulse kann eine Landesgartenschau für die nachhaltige Stadtentwicklung setzen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Fachtagung, zu der die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW) mit der Stadt Neuss sowie der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH einlädt.
Am 4. September 2026 kommen auf dem Gelände der LAGA in Neuss Fachleute aus Landschaftsarchitektur und Stadtplanung sowie Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung zusammen, um die Rolle der Landesgartenschau als Treiber städtebaulicher Transformation zu diskutieren. Die Veranstaltung nimmt die konkreten Entwicklungen in Neuss in den Blick: Mit der Umgestaltung eines ehemals untergenutzten Galopprennbahngeländes zu einem Bürgerpark, der besseren Anbindung der Innenstadt an den Rhein sowie der Weiterentwicklung des Bürostandorts Hammfeld hin zu einem gemischt genutzten urbanen Quartier, in dem bis zu 1500 Wohneinheiten entstehen sollen, ist die LAGA zu einem bedeutenden Impulsgeber für die Stadtentwicklung in Neuss geworden.
Im Dialog mit Expertinnen und Experten werden darüber hinaus nationale und internationale Beispiele beleuchtet, die zeigen, welche langfristigen Wirkungen Gartenschauen auf Stadt- und Regionalentwicklung entfalten können. Ziel der Fachtagung ist es, Erfahrungen auszutauschen, Strategien weiterzudenken und Perspektiven für zukünftige Transformationsprozesse zu entwickeln.
Die halbtägige Veranstaltung wird durch fachkundige Führungen über das LAGA-Gelände ergänzt, bei denen die planerischen und landschaftsarchitektonischen Qualitäten vor Ort erfahrbar werden.
Die Veranstaltung ist für Mitglieder der Architektenkammer NRW mit 4 Punkten als Fortbildung anerkannt.
Bild: Landesgartenschau Neuss 2026: Tulpen am Haupteingang West (Querformat) - © Anne Orthen
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