Unsere Gesellschaft braucht Räume! Das gilt für die bauliche Gestaltung unserer Städte und Gemeinden in gleicher Weise wie für den Diskurs und die geistige Entfaltung. Wie prägen Räume unser Zusammenleben? Welche Verantwortung tragen Architektur und Stadtplanung in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche, sozialer Ungleichheit und der notwendigen ökologischen Transformation?
Und wie können wir Räume gestalten, die Teilhabe ermöglichen, Gemeinschaft fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken? – Mit diesen Fragestellungen befasst sich die nordrhein-westfälische Architektenschaft im Rahmen des „KONTUR 2027: Kongress für Architektur und Stadtplanung“.
Unter dem Titel „Räume für die Gesellschaft“ führt die Akademie der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Architektenkammer NRW am 11. März 2027 ihren ersten großen Bildungskongress „KONTUR“ im Congress Center Düsseldorf (CCD) durch. Der Kongress für Architektur und Stadtplanung führt rund 1000 Architektinnen und Architekten, Innenarchitekt:innen, Landschaftsarchitekt:innen und Stadtplaner:innen sowie Akteur:innen aus Forschung und Politik zu einem interdisziplinären Austausch in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zusammen.
Der Name „KONTUR“ verbindet Kongress und Architektur – und markiert die Konturen des gesellschaftlichen Raumes, in dem sich Architektur und Stadtplanung heute bewegen; in dem sich die bauliche Gestaltung unserer Gesellschaft entfaltet, positioniert und entscheidet. Der „KONTUR“-Kongress will Beiträge leisten zum Weiterdenken und zum Schärfen von Standpunkten. Ziel ist es, Impulse für die Entwicklung einer Haltung zu geben; basierend auf vielfältigen Argumenten, Perspektiven und Ideen für eine demokratische Gesellschaft.
Im Zentrum des Kongresses stehen zwölf Fachforen, in denen aktuelle und zukünftige Aufgaben von Architektur und Stadtplanung vertieft diskutiert werden. Die Themen reichen von der Transformation des Bestands, bezahlbarem Wohnen und der Weiterentwicklung von Stadt und Quartier über Räume für Grün, gesellschaftliche Teilhabe und inklusives Gestalten bis hin zu Fragen der Resilienz, des zirkulären Planens und Bauens sowie des digitalen Planens und der Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Weitere Schwerpunkte bilden einfaches und suffizientes Bauen, qualitätssichernde Verfahren und Wettbewerbe, die Finanzierung der baulichen Transformation sowie die Perspektiven und die Weiterentwicklung des Berufsbildes.
In allen Foren verbinden sich fachliche Impulse aus Berufspraxis, Wissenschaft und Forschung mit Diskussion und Austausch –interdisziplinär – und stets mit dem Bewusstsein der besonderen gesellschaftlichen Verantwortung von Architektur und Stadtplanung.
Link zur Anmeldung und weitere Informationen zum Programm in Kürze hier.
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