Ein Mann und eine Frau lächeln in die Kamera, im Hintergrund sitzen Personen auf Stühlen an einem Tisch.
Dankte für das langjährige Engagement im Vorstand der Bundesarchitektenkammer: BAK-Präsidentin Andrea Gebhard und AKNW-Präsident Ernst Uhing. - AKNW

BAK dankt Ernst Uhing: „Einsatz auch für unbequeme Themen!“

In Berlin tagt heute (11.02.26) der Vorstand der Bundesarchitektenkammer (BAK). Für den Präsidenten der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing, ist es die letzte Teilnahme – nach 15 Jahren Arbeit im BAK-Vorstand und weiteren zehn Jahren Gremienarbeit für die Bundesarbeitsgemeinschaft der deutschen Architektinnen und Architekten. Uhing hatte angekündigt, nicht mehr für die Präsidentschaft der AKNW antreten zu wollen, wenn die XIII. Vertreterversammlung der AKNW sich am 21. März konstituiert.

11. Februar 2026

Die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Andrea Gebhard, lobte Ernst Uhing für sein großes Engagement und sein tiefes Eintauchen in wichtige berufspolitische Themen. Uhing sei ein „absolut erfahrener Berufspolitiker“, der sich auch für die unbequemen Themen interessiere. „Gerade diese sind es, die unseren Berufsstand besonders treffen“, so die BAK-Präsidentin. Beispielhaft deutlich geworden sei dies etwa beim Einsatz für das Befreiungsrecht. „Der Angriff auf die Freiberuflichkeit konnte dank des Einsatzes von Ernst Uhing abgewehrt werden. Davon profitiert der Berufsstand direkt." Andrea Gebhard dankte Ernst Uhing im Namen des Vorstands der Bundesarchitektenkammer für seinen Einsatz. Persönlich ergänzte sie ihre Wertschätzung für die langjährige, immer vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der BAK und der AKNW. 

Ernst Uhing, der noch bis zur konstituierenden Sitzung der XIII. Vertreterversammlung der Architektenkammer NRW Präsident der AKNW ist, blickte in seiner Antwort auf 25 Jahre Arbeit in mit der der Bundesarchitektenkammer zurück. „Alles, was hier im BAK-Vorstand stattfindet, ist für unseren Berufsstand relevant“, unterstrich Uhing. „Der Föderalismus, der Deutschland stark macht, braucht eine Abstimmung auf Bundesebene. Das gelingt in den Gremien der BAK im Diskurs, auf kollegiale und konstruktive Weise.“

Viele Thema seien intensiv bearbeitet, politisch positioniert und oft erfolgreich vorangetrieben worden. Gleichwohl gelte, so AKNW-Präsident Ernst Uhing: „Fertig ist man nie. Insofern wünsche ich dem Bundesvorstand weiterhin viel Kraft und vor allem gute Ideen. Unser Berufsstand braucht uns!“

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