Städte und Regionen sind immer häufiger von Starkregen und Überflutungen betroffen. Die Kanalisation läuft über, Flüsse schwellen in kurzer Zeit an und treten über die Ufer. Städte und Hausbesitzer müssen sich wappnen, um Gefahren abzuwenden. Kommunen setzen zunehmend darauf, das Wasser gezielt umzuleiten, wenn die Kanalnetze überfordert sind. Tiefer liegende Grünflächen oder Spiel- und Sportplätze können Regenwasser aufnehmen und zeitverzögert abgeben.
Wie ein Schwamm saugen unversiegelte Böden Starkregen auf. Bei der Planung vieler Neubausiedlungen wird diese Form der Hochwasservorsorge bereits mitgedacht. Auch private Bauherren und Hausbesitzer können sich schützen, etwa durch hochwasserbeständige Baustoffe, Rückstauklappen und starkregenabhaltende Baukonstruktionen.
Mit welchen Überschwemmungen müssen wir heute und künftig rechnen?
Sind Bonn und die Region für Starkregen gewappnet? Wie sieht eine wirksame Überflutungsvorsorge in dicht besiedelten urbanen Räumen aus und wer leistet diese? Benötigen wir mehr und bessere Informationen für einen effektiveren Schutz? Diese und weitere Fragen möchte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rahmen des Deichmanns Auer Gesprächs am 30. November 2016 ab 19:00 Uhr erörtern.
Anmeldung per E-Mail an: sekretariat.leitung.bbsr@bbr.bund.de
Christian Schlag, Stab Direktor und Professor, christian.schlag@bbr.bund.de, Tel.: +49 228 99401-1484
Diskussionsabend des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung am 30.11.2016 ab 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBSR), Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen hier
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