
Am 10. März 2026 leitete Ernst Uhing zum letzten Mal - in seiner Position als Vorsitzender - die Gesellschafterversammlung des Baukunstarchiv NRW in Dortmund. Der Vorsitzende des Fördervereins des Baukunstarchiv NRW, Prof. Franz Pesch, und der Sonderbeauftragte Klaus Fehlemann dankten Uhing für seinen engagierten Einsatz für die Institution.
Ernst Uhing begleitete die Arbeit des Baukunstarchivs NRW seit Projektstart – schon weit vor der Eröffnung des Baukunstarchiv NRW (BKA NRW) im Winter 2018. „Du warst von Beginn an ein Positivdenker“, sagte Klaus Fehlemann zu Ernst Uhing. „Ohne Dein hartnäckiges Engagement wäre das Baukunstarchiv NRW so nicht möglich gewesen.“
Mit dem Projekt „Baukunstarchiv NRW“ konnte im ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund eine Institution geschaffen werden, die sich seither zu einer multifunktionalen Kulturstätte entwickelt hat. Das BKA NRW ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gesellschafter Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Stiftung Deutscher Architekten, Ingenieurkammer-Bau NRW sowie des Fördervereins für das Baukunstarchiv NRW; ständiger Kooperationspartner ist die TU Dortmund, Unterstützerin die Stadt Dortmund.
Das Baukunstarchiv NRW habe sich zu einem öffentlichen Ort für Veranstaltungen und Tagungen, für Ausstellungen, Projekte, Präsentationen und zum Forschen „von besonderem Gute“ entwickelt, formulierten Pesch und Fehlemann weiter.
Ein Beispiel für die starke inhaltliche Arbeit sei die Ausstellung über den Architekten Heinrich Tessenow gewesen, die im Sommer 2024 im BKA NRW zu sehen war. Tessenow stehe für die Haltung ganzer Planergenerationen - und auch für die Haltung von Ernst Uhing. Wie ihm sei auch Tessenow „die Fortführung des Vorhandenen unter Beimischung neuer Gedanken stets wichtig“ gewesen. Deshalb sei das zur Ausstellung erschienene Standartwerk zu Heinrich Tessenow ein guter Begleiter für die Zukunft. Das Buch wurde Ernst Uhing feierlich im Rahmen der Gesellschafterversammlung überreicht.
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