Am 21. Januar empfing Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer (BAK), die nordrhein-westfälische Bauministerin Ina Scharrenbach zu einem intensiven fachlichen Austausch in München. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zentrale Hebel für ein schnelleres, innovatives und zugleich qualitätsvolles Bauen in NRW.
Der Gebäudetyp E steht für mehr Flexibilität, um innovativen und kostengünstigen Wohnungsbau zu fördern. NRW positioniert sich mit dem BIM-basierten Bauantrag als Vorreiter in der digitalen Baugenehmigung, was Chancen für Beschleunigung und Bürokratieabbau eröffnet.
Im Zusammenhang mit dem sogenannten „Bauturbo“ wurde diskutiert, wie Kommunen größere Ermessensspielräume verantwortungsvoll nutzen können – unter wachsender Bedeutung fachlicher Expertise, zum Beispiel durch Prüfarchitektinnen und Prüfarchitekten. Ein weiteres Thema war das serielle Bauen und die Frage, wie industrielle Bauweisen mit hohen städtebaulichen und architektonischen Qualitätsansprüchen in Einklang gebracht werden können.
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