KI und das Berufsbild – Positionen der Architektenkammer NRW

Immer mehr Berufsfelder bekommen tiefgreifende Veränderungen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) zu spüren. Dies gilt auch für die gesamte Wertschöpfungskette Bau und das Berufsbild der Architektenschaft. Dabei reichen die Veränderungen und Einflüsse von der Planung und Genehmigung über Visualisierung bis hin zur Realisierung.

09. Dezember 2025von bra

Welche Chancen und Risiken birgt der Einsatz von KI in der Architektur? Wer trägt die Verantwortung für KI-generierte Ergebnisse? Wird Künstliche Intelligenz das Urheberrecht von Planerinnen und Planern beeinträchtigen?

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen setzt sich kontinuierlich mit diesen Fragestellungen auseinander und hat hierzu Impulse und die Positionen „Künstliche Intelligenz und Berufsbild der Architektenschaft“ erarbeitet.

Dazu zählt vor allem, dass die Architektenschaft verantwortlicher Systemführer bleibt, auch in einem sich ändernden Planungsumfeld. Architektinnen und Architekten verfügen über ein ganzheitliches Wissen, sowohl im Neubau als auch im Gebäudebestand. Gleichzeitig werden neue Planugns- und Fertigungsmöglichkeiten als Chance für Kreativität und Baukultur gesehen. KI ist ein Werkzeug, Planerinnen und Planer müssen in die Lage versetzt werden, KI-Werkzeuge in ihrem beruflichen Kontext qualitätvoll zu nutzen.

Diese und andere Positionen wurden jetzt in einer Publikation zusammengefasst, ausformuliert und veröffentlich. “Künstliche Intelligenz und das Berufsbild der Architektenschaft” heißt diese Veröffentlichung. Sie ist im Bereich Berufspolitik/Positionen auf www.aknw.de aufzufinden. Download auch direkt hier:

Künstliche Intelligenz und das Berufsbild der Architektenschaft (Stand: Dezember 2025) - Download (PDF)

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