Am 6. Februar 2026 trafen sich die sieben Tandems bei einem Auftakttreffen in der Geschäftsstelle der AKNW und lernten sich kennen. Foto: Melina Beierle/Architektenkammer NRW

“LINEUP” – AKNW-Mentoringprogramm startet in zweite Runde

Das Mentoringprogramm „LINEUP“ der Architektenkammer NRW ist im vergangenen Monat in die zweite Runde gestartet. Am 6. Februar 2026 trafen sich die sieben Tandems bei einem Auftakttreffen in der Geschäftsstelle der AKNW und lernten sich kennen.

09. März 2026von Tobias Schibbe

Während der nächsten zwölf Monate tauschen sich jeweils eine Nachwuchskraft und ein erfahrenes Kammermitglied regelmäßig aus. Dabei liegt der Schwerpunkt dieser Runde größtenteils auf der Existenzgründung der Mentees. Ziel ist es, Wissen rund um Büroführung, betriebswirtschaftliche Fähigkeiten sowie praktisches Know-how im Entwurf und der Bauausführung zu vermitteln. Die AKNW organisiert zudem Treffen für den Austausch innerhalb der Gruppe, denn nicht jeder Mentor oder jede Mentorin deckt alle Bereiche ab. 

Auch in diesem Jahr wird das AKNW-Mentoringprogramm von Dr. Friederike Höher betreut, die als Business-Coach in Dortmund tätig ist und sich auf berufliche Weiterentwicklung spezialisiert hat.

„Wir freuen uns besonders, dass vier Mentorinnen und Mentoren aus der ersten Runde ihr Engagement fortsetzen und weiterhin am Programm teilnehmen. Das ist ein klares Zeichen zur Stärkung des fachlichen Dialogs und zur Förderung unserer Baukultur“, erklärt Kammerpräsident Ernst Uhing.

Bewerben konnten sich Vollmitglieder der AKNW aus allen vier Fachrichtungen – sowohl Angestellte als auch Freischaffende. Für die Mentorinnen und Mentoren bietet diese „Partnerschaft auf Zeit“ einen direkten Kontakt zur „jüngeren“ Generation und vermittelt Einblicke in deren Erwartungen, Bedürfnisse und konzeptionelle Vorstellungen. So entsteht ein wertvolles Netzwerk für alle Teilnehmenden.

Die erste Runde des Programms, bestehend aus sechs Tandems, wurde größtenteils erfolgreich abgeschlossen. Manche Tandems berichten, dass sie auch nach Ende des Programms weiterhin in Kontakt bleiben – ein Beweis für den dauerhaften Mehrwert des Mentoringprogramms.

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