Die Gewinner des Westfälischen Preises für Baukultur stehen fest: 15 Bauprojekte aus den vergangenen zehn Jahren wurden gestern im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster gewürdigt. Alle fünf Jahre lobt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den Preis aus, um herausragende Bauten in der Region sichtbar zu machen. Die NRW.BANK fördert den Wettbewerb mit 10.000 Euro.

Ausgezeichnet wurde unter anderem ein Wohnquartier in Münster, das auf einer ehemaligen Brachfläche entstanden ist. Dank Gründächern, Regenwassernutzung sowie dem Einsatz erneuerbarer Energien ist es außerdem ökologisch nachhaltig gestaltet.
Einen Preis erhielt ebenso eine Grundschule, die mitten in der Altstadt von Paderborn einen modernen Lernort bietet. Dazu tragen einerseits bauliche Eigenschaften wie ein Musikforum und ein grüner Pausenhof auf dem Dach bei. Auf der anderen Seite verfolgt die Schule das pädagogische Konzept des rhythmisierten Ganztags. Beide Gewinnerprojekte zeigen, wie zukunftsgerichtetes Bauen aussehen kann.
Eine unabhängige Jury bewertete im Rahmen des Wettbewerbs rund 200 Einreichungen – diese reichten von Verwaltungsbau und Gewerbeflächen über kulturelle Einrichtungen bis hin zu Wohnungsbau und Freiraumanlagen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen in ihrer thematischen Breite, wie wichtig Baukultur für das Profil von Städten und Gemeinden sowie das gesellschaftliche Zusammenleben ist.
Mit Preisen wurden folgende fünf Bauprojekte gewürdigt:
• Grüner Weiler I, Münster
• Landesgartenschau Höxter
• Grundschule St. Michael, Paderborn
• Eingangsgebäude LWL-Freilichtmuseum Hagen
• Jacoby Studios, Paderborn
Diese zehn Projekte erhielten jeweils eine Anerkennung:
• Baugruppe KliQ – Kollaborativ leben im Quartier, Münster
• Rat- und Bürgerhaus Holzwickede
• Waldkindergarten, Wadersloh-Liesborn
• Fritz Bauer Forum, Bochum
• KoFabrik, Bochum
• Mittleres Paderquellgebiet, Paderborn
• kult – Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland, Vreden
• Museum Peter August Böckstiegel, Werther
• Siegen zu neuen Ufern
• Anneliese Brost Musikforum Ruhr, Bochum
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