StadtBauKultur NRW: Temporäre Architektur im Fokus

Bauen auf Zeit ist immer dann gefragt, wenn die Lösung nicht auf der Hand liegt oder ein Ort nur für eine kurze Zeit sein Gesicht verändern soll. Temporäre Architektur wird immer populärer und zu einem eigenen Aufgabenfeld der Architektur.

16. März 2005von ros

In der Initiative „StadtBauKultur“ spielt das Thema eine wichtige Rolle, u. a. im Leitprojekt „1000 Baulücken in NRW“ der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen - da auch die temporäre Nutzung von Baulücken eine wichtige Aufwertung eines Quartiers und ein Impuls zum Werterhalt des Grundstücks sein kann. Die AKNW führt das Baulücken-Projekt fort und wird in Kürze die „Auszeichnung vorbildlicher Baulücken-Nutzungen“ ausloben. Bericht folgt hier auf www.aknw.de und im Deutschen Architektenblatt.

Auch die „Blaue Reihe“ der Initiative StadtBauKultur beleuchtet das Themenfeld. Unter dem Titel „Temporäre Architektur an besonderen Orten“ schreiben Architekten und Theaterkritiker, Designer und Künstler über die Möglichkeiten des Temporären Bauens. Thomas Schriefers gibt einen Überblick, welche temporären Strategien und Bauten historisch von Bedeutung waren; Ruedi Baur verbindet die Sehnsucht nach dem Temporären mit der nomadischen Konstruktion unserer Gesellschaft, Mariette Dölle schreibt über das niederländische Projekt „Beyond“, Andreas Kaiser über temporäre künstlerische Strategien.  

Hrsg.: Europäisches Haus der Stadtkultur e.V., „Temporäre Architektur an besonderen Orten“; SB-Nummer 162; Bezug: Gemeinnützige Werkstätten Neuss; Fax: (0 21 37) 10 94 29, mswks@gwn-neuss.de

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