Stellungnahme der AKNW zur Stärkung unserer Innenstädte und Ortszentren

Auf Einladung des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Digitalisierung des Landes NRW, beteiligte sich die Architektenkammer NRW (AKNW) an der schriftlichen Anhörung zum Antrag der SPD-Landtagsfraktion: „Mehr Entschlossenheit und Kontinuität: Die Stärkung unserer Innenstädte und Ortszentren braucht eine Perspektive“ (Drucksache 18/10504).

18. November 2024

Dieser wurde Anfang September 2024 eingebracht und befasst sich mit dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“. Die in diesem Zusammenhang zur Verfügung gestellten Fördermittel werden von der Fraktion der SPD als unzureichend und wenig nachhaltig bewertet, daher besteht aus ihrer Sicht das Erfordernis einer finanziellen Aufstockung.

In vorliegender Stellungnahme der AKNW wird u.a. hervorgehoben, dass die Stärkung unserer Innenstädte und Zentren von besonderer Wichtigkeit ist, insbesondere hinsichtlich der Themengebiete der maßvollen Nachverdichtung, der urbanen Freiraumentwicklung und der Mobilitätswende, der so genannten dreifachen Innenentwicklung. Zusätzlich spricht sich die AKNW dafür aus, Leerstehende innerstädtische Gewerbeflächen (standortabhängig) in Wohnnutzungen umwandeln sowie durch mehr Vielfalt mittels inhabergeführter Geschäfte und Gastronomie die Innenstädte zu attraktiveren.
Vor diesem Hintergrund wird dem Anliegen, das genannte Förderprogramm finanziell zu erhöhen, beigepflichtet. Aus Sicht der AKNW sollte jedoch intensiv an einer Entbürokratisierung der Förderprogramme im Allgemeinen gearbeitet werden.

Zur Stellungnahme (PDF)

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