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Wohnraumförderung: Attraktive Konditionen für das Bauen mit Holz

Im Rahmen der aktuellen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen wird ein Zusatzdarlehen für das “Bauen mit Holz” angeboten. Attraktive Konditionen gibt es auch in der Modernisierungsförderung. Die Architektenkammer NRW hatte im Rahmen der Verbändeanhörung zur Wohnraumförderung das neue Angebot begrüßt.

In den Richtlinien für das Jahr 2020 wurden neue Fördermöglichkeiten für Objekte mit einem erheblichen Holzanteil eingeführt. Das Zusatzdarlehen gilt für den Neubau und die Neuschaffung von geförderten Mietwohnungen und Studierendenwohn-heimen sowie den Neubau, die Neuschaffung oder den Ersterwerb von selbst genutztem Wohnraum. Das Bauvorhaben muss einen deutlichen Anteil an Holz vorweisen, der über den Anteil bei konventionell errichteten Gebäuden hinausgeht (zum Beispiel Hybridbauten oder Massivholzgebäude). Das Holz muss fest verbaut sein und aus nachhaltigen Quellen stammen, beispielsweise nach PEFC oder FSC zertifiziert sein. Das Darlehen beträgt bis zu 0,80 €/kg Holz, maximal 15.000 Euro je Wohneinheit. Auf dieses Zusatzdarlehen wird ein Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) von 50% gewährt.

In der Modernisierungsförderung für Mietwohnraum und selbst genutzten Wohnraum wurden die Konditionen angepasst: Bauherren können von einem Tilgungsnachlass von bis zu 30 Prozent profitieren, wenn sie zertifizierte ökologische Dämmstoffe verwenden und einen überdurchschnittlichen energetischen Standard erreichen.

Gemeinsam mit dem NRW-Bauministerium und der NRW.BANK hat der Landesbetrieb Wald und Holz die Fördermöglichkeiten sowie die damit verbundenen FAQs auf der Webplattform www.bauen-mit-holz.nrw weiter aufbereitet. Diese Informationen finden Sie hier: https://www.bauen-mit-holz.nrw/neues-zusatzdarlehen-fuer-bauen-mit-holz/

Auch der nächste Europäische Holzbaukongress im Kölner Gürzenich (21. und 22. Oktober 2020) bietet Gelegenheiten, sich über das Bauen mit Holz und Fördermöglichkeiten auszutauschen. Die AKNW ist regelmäßiger Kooperationspartner des großen Branchentreffs.

Autor: Herbert Lintz