„30 | 30 | 30“: Ausstellung von Marlet Heckhoff

30 Jahre Wiedervereinigung - dieses Jubiläum nehmen die Architektenkammern Nordrhein-Westfalen und Sachsen zum Anlass, eine gemeinsame Kunstausstellung zu organisieren, die zeitgleich in Düsseldorf und Dresden stattfindet. Gezeigt werden die Arbeiten einer jungen Künstlerin, die in ihrer Person Entwicklungen der zurückliegenden 30 Jahre widerspiegelt und zugleich in ihrem künstlerischen Werden und Schaffen auf diesen Hintergrund reflektiert.

15. September 2020Autor: Christof Rose
Bild Skyjack von Marlet Heckhoff
Marlet Heckhoff, Skyjack, Acryl auf Leinwand, 2019 - Marlet Heckhoff

Marlet Heckhoff wurde 1983 in Duisburg geboren, ging aber für ihre Kunststudien an die Bauhaus-Universität nach Dessau bzw. an die Hochschule für Grafik und Buchkunst nach Leipzig. In ihren großformatigen Bildern greift sie Elemente aus Städtebau und Architektur ebenso auf wie Einflüsse aus der Druckgrafik. Mit ihren kräftigen Farben erinnern die Werke Heckhoffs bisweilen an Street-Art und Graffiti, bisweilen an Konstruktivismus und Pop-Art. Sie changieren zwischen technischer Anmutung und surrealistischer Fantasie - und fordern den Betrachter heraus, eigene Interpretationen und Einordnungen zu suchen.

Marlet Heckhoff überschreitet damit Genre-Grenzen, um bewusst Grenzen infrage zu stellen. Die Architektenkammern NRW und Sachsen gehen diesen Weg räumlich mit, indem sie anlässlich von 30 Jahren Wiedervereinigung 30 Heckhoff-Arbeiten im „Haus der Architekten“ in Düsseldorf und zeitgleich 30 weitere Arbeiten der jungen Künstlerin in Dresden präsentieren. Als künstlerische Einladung zur Auseinandersetzung mit der jungen Einheitsgeschichte, aber auch als konkrete Einladung zu einer Bereisung beider Orte, um auf diese Weise Einheit und Differenz vor Ort zu erkunden und zu erleben.

Vernissage Dresden: 08.10.20 (Haus der Architekten)
Vernissage Düsseldorf: 11.10.20 (Sonntagsmatinee, Haus der Architekten)
Anschließend bis 9. November

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